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HOCHSCHULPOLITIK

Neues Jahr, neuer AStA - Die erste Sitzung von 2019

Weniger romantisch als die Uni auf diesem Bild geht es bei der AStA-Sitzung zu – dadür aber produktiv. [Foto: Redaktion]

18.02.2019 20:14 - Victoria Göres

Der neue Allgemeine Studierendenauss (AStA) wurde am 24. Januar gewählt und setzt sich aus der Linken Liste (LiLi), der Juso-Hoschulgruppe (Juso-HSG) und der Grünen Hochschulgruppe (GHG) zusammen (akduell berichtete). Am Mittwoch, 13. Februar tagte der neue AStA zum ersten Mal in diesem Jahr. Es wurde unter anderem über die Mitarbeit in verschiedenen Bündnissen gegen Rechts debattiert, außerdem gab es Neuigkeiten zum Freiraum in Duisburg und zum AStA-Keller.

Die erste AStA-Sitzung des Jahres bedeutete auch, dass die ersten Anträge des Jahres gestellt wurden. Zwei von drei gingen ohne große Diskussionen durch. Der erste Punkt: Der Eintritt des AStAs in das Duisburger Jugendbündnis gegen Rechts – RiseUp.

Dabei handelt es sich um ein junges Bündnis, das Ende letzten Jahres gegründet wurde. Grund hierfür ist die für den 1. Mai 2019 angekündigte Demonstration der rechtsextremen Partei “Die Rechte”. RiseUp will einen Gegenprotest organisieren und darüber hinaus weiterhin gegen rechte Gruppierungen arbeiten. Unter anderem ist die GHG bereits unterstützendes Mitglied.

Der AStA gegen Rechts

Dieser Antrag wurde ohne Diskussion einstimmig angenommen. Im zweiten Antrag wurde die Mitfinanzierung von RiseUp-Aktionen erneut einstimmig bewilligt. Bis zu 700 Euro sollen an das Bündnis gehen, um am 14. März einen Vortrag über rechte Strukturen und am 27. April ein Demo-Skillsharing anzubieten. Das Skillsharing soll als Vorbereitung für Studierende dienen, die noch keine Demoerfahrung haben und ihnen damit verbundene Unsicherheiten nehmen. Es wird im Duisburger AStA-Keller stattfinden.

Beide Anträge stammten von Philipp Collin (LiLi), Kulturreferent. Ebenso ein dritter, nicht fristgerecht eingereichter Antrag. Darin wurden Förderungen von bis zu 1000 Euro über vier Monate für diverse Veranstaltungen im 47, einem interkulturellen Projektladen in Duisburg, beantragt. Diese sollen teils auch rückwirkend sein. Das 47 wird unter anderem vom Refugee Support der Universität Duisburg-Essen und der Initiative Be Neighbours unterstützt.

Collin bringt sich als Referent für Kultur und Freiräume im AStA selbst dort ein: „Das Projekt zeigt auch, dass Duisburg dringend ein größeres Soziokulturelles Angebot braucht“, betonte er auf der Sitzung. Es sei eben ein „supergutes Ding, das Leute aus verschiedenen Kulturen zusammenbringt. Und das funktioniert auch.“

Der Vorschlag an sich stieß auf Zustimmung, allerdings gab es auch Kritik: Der Finanzreferent Pascal Winter (Juso HSG) kritisierte die späte Einreichung des Antrags und den Punkt der Rückfinanzierung für einen Vortrag im Januar. Diese Kritik teilte auch Nils Kriegeskorte (GHG), da man bei einer rückwirkenden Finanzierung auch nicht mehr bei der Auswahl der Referent*innen mitreden könne.

Renovierung des AStA-Keller geht gut voran

Finanzen und Freiraum

Carlotta Behle (GHG) warf zudem die Frage ein, ob noch genug Geld im Haushaltstopf sei. Auch wenn der AStA im Januar neu gewählt wurde, beginnt das neue Haushaltsjahr 2019/2020 erst im April – demnach muss der neue AStA darauf achten, wie die restlichen finanziellen Mittel bis zum April verteilt werden sollen. Sie könne die späte Einreichung des Antrags verstehen, so Behle – immerhin sei die Situation von StuPa und AStA im Januar noch unklar gewesen, da der AStA erst Ende Januar gebildet wurde. Die Vorsitzende Amanda Steinmaus (GHG) erklärte, dass noch genügend Geld vorhanden sei und der Antrag wurde schließlich doch einstimmig angenommen.

Außerdem gab es Neuigkeiten vom AStA-Keller: Die Renovierung ginge weiter voran und man arbeite an einer guten Lösung für die Reinigung der Räumlichkeiten, die bisher eher schlecht als recht klappen würde, so Denise Welz, Mitarbeiterin im AStA-Sekretariat. Insbesondere nach Partys sei der Keller immer sehr schlecht hinterlassen worden – auch weil die Reinigungsmöglichkeiten mangels Putzzeug eher limitiert seien.

Der Freiraum solle außerdem ein neues Konzept erhalten, damit alles noch besser funktionieren könne als bisher, berichtete Carlotta Behle (GHG) aus dem Referat für Ökologie und Mobilität. Das Konzept soll in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat entstehen.

Staub+Trocken=

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