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HOCHSCHULPOLITIK

Kanzler gründet Task Force an der UDE

Die UDE hat eine Task Force gegründet.
[Foto: Lena Janßen]

24.03.2020 15:30 - Lena Janßen

Die Universität Duisburg-Essen (UDE) hat auf Grund der Corona-Krise eine Task Force gebildet. Sie soll die UDE bestmöglich auf die Konsequenzen der Krise vorbereiten. Zwei Mal in der Woche kommen die Mitglieder per Telefonkonferenz zusammen, um sich zu beraten. Wer dazu gehört und was die Task Force entscheidet:

Aufgrund der Corona-Krise beschäftigt sich aktuell eine Task Force an der UDE mit allen Fragen und Folgen, die den universitären Betrieb betreffen. „Da die Krise sich dynamisch entwickelt, entsprechen die Themen überwiegend der jeweils aktuellen Lage.

Dabei steht immer im Fokus, welche Fragen den Studierenden und Beschäftigten auf den Nägeln brennen und ob man für diese schon eine Lösung anbieten kann“, erklärt Ulrike Bohnsack vom UDE Presseressort. Während der ersten Märzwoche befand sich die Arbeitsgruppe der UDE im ständigen Austausch mit den Gesundheitsämtern.

Sie sicherten die stetige Kommunikation von Informationen für die Studierenden und Mitarbeiter*innen und kümmerten sich vor allem um den bestmöglichen Schutz der Gesundheit aller Beteiligten, durch u.a. die Schließungen aller Räumlichkeiten. Mittlerweile besprechen sich die Mitglieder vor allem über die landesweiten Verschiebungen des Semesterstarts, vorübergehende Schließungen der Universitätsbibliotheken, der Mensen und Cafeterien, Verlängerung der Prüfungsaussetzung und vielen Themen mehr (Stand 24.03.2020).

Einsatz auf unbestimmte Zeit

Der Kanzler gründete die Task Force Anfang März. Eine Task Force ist eine Arbeitsgruppe, die für eine begrenzte Zeit gegründet wird und sich mit der Lösung komplexer Probleme befasst. Zusätzlich befinden sich in dieser Arbeitsgruppe unter anderem die Personaldezernentin, Vertreter*innen von Arbeitssicherheit und Gebäudemanagement, der Leiter des ZiM (Zentrum für Informations- und Mediendienste) und zwei Vertreter*innen vom Presseressort.

„Die Task Force arbeitet vorausschauend und bereitet die Uni auf mögliche Auswirkungen vor.“

Darüber hinaus existieren weitere Arbeitsgruppen, die sich mit gesonderten Themen beschäftigen. So zum Beispiel die „Task Force Studium und Lehre“, in der sich auch Vertreter*innen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) befinden. Die Task Force tagt zweimal wöchentlich. Mittlerweile wurde von persönlichen Treffen, auf Grund der hohen Ansteckungsgefahr, auf eine Telefonkonferenz umgestellt. „Ausgetauscht wird sich aber natürlich unter den einzelnen Mitgliedern sehr viel öfter“, berichtet Bohnsack. „Da nicht abzusehen ist, wie lange die Corona-Krise das öffentliche Leben und damit auch den Universitätsbetrieb so gravierend einschränken wird, hat die Task Force fortwährende Aufgaben“, erläutert sie weiter. „Die Task Force arbeitet vorausschauend und bereitet die Uni – soweit es geht – auf mögliche Auswirkungen vor. Sie reagiert auf aktuelle Entwicklungen, wie zum Beispiel Risikoeinschätzungen und auf Fragen, die sich zum Lehr-, Forschungs und Verwaltungsbetrieb ergeben.“

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