Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Höhere Wahlbeteiligung trotz Online-Wahlen

Die Studierenden haben ihre Vertreter:innen im Senat gewählt. [Symbolbild: Mlk]

21.12.2020 14:27 - Magdalena Kensy

Die Ergebnisse der Senatswahl 2020 sind da. Wir haben für euch nachgeschaut, wer gewählt worden ist und wie hoch die Wahlbeteiligung der 40.000 Studierenden in diesem Jahr ausgefallen ist. Die Fakultätsrätewahl fand ebenfalls statt und zeigte eine bessere Beteiligung als letztes Jahr. 

 

In der Zeit vom 14. bis zum 17. Dezember 2020 konnten Studierende online ihre  

Stimme für die Senatskandidat:innen abgeben. Die Wahl sollte bereits im Sommer stattfinden, doch aufgrund der Corona-Pandemie musste sich umentschieden werden, wie in diesem Jahr gewählt werden soll: Brief- und Online-Wahl? Das Ergebnis war die Entscheidung zur Online-Wahl mit der Möglichkeit der Briefwahl. 

 

Vier Sitze nehmen die Studierendenvertreter:innen im Senat ein. Die Juso-Hochschulgruppe (Juso HSG), Grüne Hochschulgruppe (GHG), Liberale Hochschulgruppe der Universität Duisburg-Essen und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS - Die Studentische Mitte) standen zur Wahl. 

Rund 40.000 Studierende konnten ihre Stimme abgeben. Im letzten Jahr lag die Wahlbeteiligung bei 2,2%. Gerade mal 864 Studierende hatten ihre Stimme abgegeben. Die Option der Online-Wahl nutzten in diesem  Jahr deutlich mehr Studierende, trotz vorheriger Bedenken, dass die Beteiligung noch weiter sinken könnte. Insgesamt 1906 gültige Stimmen erhöhten die Wahlbeteiligung auf 5,4%. 

 

Die Liberale Hochschulgruppe und der RCDS gingen ohne Sitz aus, konnten jedoch 216 und 245 Stimmen für sich gewinnen. Die größte Anzahl an Stimmen konnte die GHG für sich entscheiden (953). Diese zog mit drei Sitzen in den Senat ein (Smollich, Esther/ Kilic, Aylin/ Behle, Carlotta). Die JUSO HSG füllte den übrigen Platz mit 492 Stimmen (Hecken, Leonie). 

Fakultätsrätewahl Ergebnisse

Bei der Wahl der Fakultätsräte variierte die Wahlbeteiligung je nach Fakultät deutlich. Die Betriebswirtschaftslehre und Ingenieurwissenschaften bildeten das Schlusslicht mit 4,3% und 3,1%. Die Geisteswissenschaften mit 4,2%, Wirtschaftswissenschaften mit 4,1 % und die Mathematik mit 5,5 % bildeten das Mittelfeld der Wahlbeteiligung. 

7,0% schafften die Bildungswissenschaften, 7,7% die Biologie, knapp dahinter die Physik mit 7,8%. Nicht weit entfernt war Chemie mit 8,7%. Die medizinische Fakultät schaffte beinaheine Zweistellige Wahlbeteiligung mit 9,4%. Die einzige zweistellige Beteiligung schafften die Gesellschaftswissenschaften mit 11,6 %.

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