Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Einschreibezahlen und Ersti-Experimente

(Foto: seg)

19.11.2018 11:40 - Julia Segantini

Einige Fachschaften verzeichnen starke Einbrüche in den Einschreibezahlen und Informatik-Erstis haben gleich zu Anfang ihres Studiums mit zu schwierigen Tests zu kämpfen. Bei der monatlichen Fachschaftenkonferenz (FSK) am vergangenen Montag, 12. November, gab es einige Überraschungen. Wir haben die beiden wichtigsten Themen für euch zusammengefasst.

„Wir haben einen immensen Rückgang an Einschreibezahlen“, berichtet die Fachschaft 2a (Sozialwissenschaften). Um 20% hätten sich diese verringert, weshalb bei der O-Woche entsprechend wenig los gewesen sei. „Ihr seid nicht die einzigen, bei denen die Einschreibezahlen rückläufig sind“, so Mitvorsitzender Severin Görgens von der Fachschaft Maschinenbau. Diese Entwicklung zeige sich auch in anderen Fachrichtungen, der Rektor behaupte allerdings das Gegenteil. Es gebe auch einzelne Studiengänge wo die Zahlen stiegen, das würde den insgesamten Rückgang aber nicht ausgleichen. Constanze Becker aus der Fachschaft Informatik, eine der Vorsitzenden des Fachschaftsreferats, berichtet, dass sich bei den Ingenieurwissenschaften ähnliche Entwicklungen wie bei den Sozialwissenschaften zeigten. Zwar stünde auf der Webseite der Universität, dass die Zahlen bei der Fachschaft 2a zunähmen, das stimme aber nicht. Den Rückgang an Studierenden erklärt Severin so: „Das liegt viel daran, dass Duisburg nicht so bekannt und attraktiv ist“, vermutet er.

Unschaffbare Tests

Zudem beschwerte sich die Informatik-Fachschaft über Selfassesment Tests  für Erstis. Diese Tests hätten keinen wirklichen Sinn und seien schlecht durchdacht, so auch Constanze. Ursprünglich seien sie dazu gedacht gewesen, um bestehende Schwächen, zum Beispiel in bestimmten Bereichen der Mathematik aufzuzeigen um so dem Betreffenden gezielt zu zeigen, wo noch Nachholbedarf besteht. „Diese Tests sind nicht schaffbar“, beschwert sie sich. Selbst eine teilnehmende Professorin habe ihn nicht bestanden. Dies wirke extrem abschreckend auf Erstis.

„Ich habe das Gefühl, dass zur Zeit Versuche mit Erstis durchgeführt werden“, merkt daraufhin die Fachschaft Chemie an und bezieht sich auf die allgemeine Chemieübung, die parallel zum erste Praktikum läuft. Ein Nicht-Bestehen der Übung kann zu Problemen führen. „Es wurde gesagt, dass das für die Studies keine Konsequenzen hat. Was aber vergessen wurde zu sagen ist, dass das nur für die Lehrämter gilt. Sobald man das im Bachelor of Science studiert, kann man das Modul bei Nicht-Bestehen nicht abschließen. Wodurch man das zweite Praktikum nicht machen darf. Dadurch verlängert sich das Studium um ein Jahr. Unsere Erstis drehen jetzt schon am Rad“, berichtet sie. Trotz eines erfolgreichen ersten Praktikums verhindere der Test bei Nicht-Erfolg ein Weiterkommen im Studium.

 

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