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HOCHSCHULPOLITIK

FSK: Zu viel Geld und Neuwahlen

Zum letzten Mal in dieser Dekade tagte die Fachschaftenkonferenz.
[Symbolbild: pixabay]

19.12.2019 14:52 - Julia Segantini

Bei der letzten Fachschaftenkonferenz (FSK) am 9. Dezember ging es unter anderem um Anwesenheitsquoten bei den Sitzungen und um Finanzen. Zudem fand am Ende der Sitzung die Neuwahl der Vorsitzenden für die FSK und die Lehramts-FSK statt.

In der vergangenen FSK-Sitzung wurden mehr Zahlen als sonst mit dem Beamer an die Wand geworfen. Zum Ende des Jahres wurde unter anderem ein Fazit über die Anwesenheit der einzelnen Fachschaften während der monatlichen FSK-Sitzungen gezogen. So konnten einige in der letzten Wahlperiode von Januar bis November gute Quoten verzeichnen: Unter anderem die Fachschaften 7 (Mathematik) und 8a (Physik) verpassten keine einzige Sitzung, während andere es schafften, diesen fast immer fernzubleiben. „Überlegt euch mal, was da schief gelaufen ist“, riet Vorsitzende Constanze Becker. 

Zu viel Geld im Topf

Außerdem Thema waren die Ausgaben der Fachschaften. So wurde deutlich, dass viele noch zu viel Geld im Topf haben. Warum man dabei von „zu viel“ sprechen kann? „Man soll Rücklagen bilden für Wertgegenstände, aber das Geld soll schon ausgegeben werden“, betont Tim Karbe, einer der Vorsitzenden. Nur Geld reinholen, aber keines für Veranstaltungen ausgeben, sei nicht Sinn der Sache. Mit dem Geld können Fachschaften zum Beispiel Parties oder Workshops für ihre Studierenden ausrichten. Wer seinen Topf unangetastet lässt, bietet folglich wenig Angebote. 

Während einige Fachschaften sich dabei schon im roten Bereich bewegen, sieht es bei anderen weitaus besser aus. Die Fachschaft 2b, Erziehungswissenschaft und Psychologie, hat beispielsweise immerhin 30 Prozent ihres Topfes ausgegeben, nämlich 3.763,21 Euro von 12.509,61 Euro. Davon finanzierte sie unter anderem ein Seminar mit dem Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus”, um zu lernen, wie man gegen rechte Parolen im Netz und im Alltag reagieren kann. Trotzdem hat die Fachschaft noch einiges an Geld übrig, dass sie bis zum Beginn des nächsten Haushaltsjahres im April ausgeben kann.

Neuzugang im FSK-Vorsitz

Als zentraler Tagesordnungspunkt kam es schließlich zur Wahl der FSK-Sprecher*innen. Zunächst wurde über die Verteilung der Stellen diskutiert, denn die zur Verfügung stehenden 1.200 Euro können beliebig aufgeteilt werden. Entschieden wurde sich schließlich einstimmig für vier Stellen à 300 Euro. Vor der Abstimmung der Sprecher*innen stellten sich fünf Kandidierende vor: Constanze Becker, Robin Pannhausen und Tim Karbe, die bisherigen FSK-Sprecher*innen, außerdem Carolin Burggraf aus der Fachschaft Maschinenbau und Jessie Wurzalla aus der Mathematik.

Nur Geld reinholen, aber keines für Veranstaltungen ausgeben, sei nicht Sinn der Sache.

Rückfragen aus der FSK bezogen sich unter anderem auf die Aufgaben, die die Sprecher*innen künftig übernehmen wollen. Karbe betonte, er habe seine Aufgaben immer pflichtbewusst erfüllt: „Ich habe vielleicht mehr in meine Pflicht, als in mein Studium investiert.“ Wurzalla freue sich auf Gremienarbeit, sich in Satzungen einzuarbeiten und „Genauigkeiten einzuhalten. Ich bin Mathematikerin“, so die Studentin.

Pannhausen versicherte, er wolle sich wie im vergangenen Jahr vor allem mit den Finanzen und der Lehramts-FSK auseinandersetzen. Becker betonte gleich mehrere Schwerpunkte: Sie wolle sich um eine Seminarfahrt, den Livestream, einen eigenen Bulli für die FSK und die Webseite kümmern und vor allem ihr Wissen weitergeben. „Wenn ich es nicht lieben würde, hätte ich es nicht schon so oft gemacht“, versicherte sie dazu. Burggraf interessierte sich für ähnliche Projekte. Karbe betonte seine Bürotätigkeiten und Organisationsfähigkeiten. Gewählt wurden am Ende die drei bisherigen Sprecher*innen und Jessie Wurzalla als Neuzugang im Team. Ohne viel Diskussion wurden im Anschluss Robin Pannhausen, Kevin Pack und Patrick Schäfer als Sprecher für die Lehramts-FSK gewählt.

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