Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Ein Fünftel des AStA-Etats ist schon weg

Der AStA hat auf seiner vergangenen Sitzung die Bezuschussung verschiedener Veranstaltungen beschlossen. (Foto: fro)

20.04.2018 18:16 - Philipp Frohn



Wenn es um Pünktlichkeit geht, könnte der AStA der Deutschen Bahn ernsthafte Konkurrenz machen. Mit rund 30 Minuten Verspätung tagte die Studierendenvertretung aus Grüner Hochschulgruppe (GHG), Juso Hochschulgruppe (Jusos) und Linker Liste (LiLi) am Dienstag, 17. April, in Duisburg. Etwas schneller als sonst sollte es gehen, auf ausschweifende oder wiederholende Aussagen sollte man in Zukunft verzichten, betont Vorsitzende Carlotta Kühnemann (LiLi) mit Nachdruck. Zu diskutieren gab es Einiges: Im Fokus standen verschiedene Anträge zu Veranstaltungen, die der AStA mit einer Ausnahme allesamt annahm. Eine Bewilligung von 4.855 Euro versprach er allein in der ersten Sitzung des Haushaltsjahres. Innerhalb eines Jahres hat der AStA für Anträge von Gästen ein Gesamtetat von 25.000 Euro zu Verfügung. Das jetzt bereits fast ein Fünftel dessen verteilt wird, sei kein Problem, meint Co-Vorsitzender Marcus Lamprecht (GHG). Auf anderen Sitzungen würden weniger Anträge eingereicht, sodass sich die Ausgaben ausgleichen würden.

Zum Beispiel hat der AStA die Förderung in Höhe von knapp 1.000 Euro der bildungskritischen Woche beschlossen, die vom 14. bis 18. Mai erneut am Duisburger Campus stattfinden soll. Auch sollen wieder vier Veranstaltungen im Offenen Antifa-Café im Mülheimer AZ mit insgesamt 800 Euro subventioniert werden. Dort soll unter anderem über den Nationalsozialistischen Untergrund und die 68er Bewegung in Deutschland referiert werden.

Zudem bezuschusst der AStA mit knapper Mehrheit den Arbeitskreis Gedenkstättenfahrt für eine Exkursion nach Tschechien mit 1.000 €. Auf der Fahrt vom 6. bis zum 10. Juni soll Interessierten die Möglichkeit geboten werden, Stätten des Holocaust zu besuchen und erinnerungskulturell aufzuarbeiten. Studierende können sich unter ak-gedenkstätte@gmx.net anmelden. Von 25 Plätzen sind bis jetzt fünf besetzt. Ökologie-Referentin Carlotta Behle wendete ein, dass der Betrag für fünf Studierende zu hoch sei. „Den Wert der Arbeit an diesem Thema kann man gar nicht hoch genug beziffern,“ konterte Hochschulpolitik-Referent Leon Dohr (LiLi). „Wir machen die richtige Sache – egal ob für fünf, 1.000 oder 43.000 Studierende“, pflichtet Lamprecht bei.

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