Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Die September Sitzung des Senats

07.09.2020 12:40 - Magdalena Kensy

Um transparent über die vielfältigen kleineren Themen der Gremiensitzungen zu berichten, haben wir entschlossen, unsere Gremien-Twitter-Liveticker, auch auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Hier erfahrt ihr, was auf der letzten Senatssitzung los war. 

  • Die Sitzungen des Senats finden in Zukunft der weiteren Corona-Pandemie, alle virtuell über BigBlueButton statt. Interessierte der Hochschulöffentlichkeit der Universität Duisburg-Essen (UDE) können über einen Livestream die Sitzung mitverfolgen.
  • Um sortierte Redestrukturen während der Sitzung gewährleisten zu können wird sich im Chat mit einem “R” für “Redebeitrag” und einem “-R” für “Redebeitrag zurückgezogen”, gemeldet 
  • Aufgrund der virtuellen Situation erweckt die Senatssitzung den Anschein einer Vorlesung. Schaut gerne mal bei unseren passenden Campuserlebnis vorbei.
  • Nach Festlegung der Tagesordnung und Herstellung der Beschlussfähigkeit wird über die Genehmigung des Protokolls der Senatssitzung vom 3. Juli gesprochen. Abgesehen von wenigen Formänderungen wird das Protokoll einstimmig angenommen.
  • Es gibt einen Eilentscheid bezüglich der Wahlordnung. Im Oktober wird das Thema deshalb nicht mehr behandelt. In der Briefwahl zur Vertrauenskommission gab es Schwierigkeiten und es mussten in einem zweiten Anlauf erneut Briefe verschickt werden. 
  • Herr Radtke erinnert an Prof. Siegfried Jäger, welcher am 16. August verstarb. Die UDE wird ihm ein ehrenwertes Andenken bewahren. 
  • Der Aurora EUN Antrag wurde bewilligt, die UDE wird nun über 3 Jahre gefördert. Hierzu hatte die akduell bereits eine Meldung veröffentlicht.
  • Neues zu Corona: Es gibt eine Überarbeitung des betrieblichen Maßnahmenkonzept der UDE. Die zentrale Änderung ist eine Maskenpflicht auf den Fluren. Die Personalräte müssen dem überarbeiteten Konzept noch zustimmen. Die Fakultäten stehen mit dem Gebäude Management im engen Kontakt, um zu schauen, welche Veranstaltungen und welche Räume im kommenden Wintersemester genutzt werden können. Es wird in der Verwaltung der Arbeitssicherheit und der Taskforce für Covid-19 eine Plan ausgearbeitet, um zu erfassen, wann Studierende im Wintersemester an der Uni vor Ort sind. Dadurch können Infektionsketten im Notfall zurückverfolgt und die Sicherheit für Studierende und  Lehrkräfte erhöht werden.
  • Neues zu den Baumaßnahmen: Kanzler Meinen berichtet, dass der Hochschulstandort Entwicklungsplan beauftragt ist und die ersten Bestandsaufnahmen durchgeführt wurden. Es wird in Zukunft überlegt, inwieweit der Senat in die fortlaufende Planung miteinbezogen werden wird. Die Sanierungen des M-Gebäudes in Duisburg sind nicht weiter fortgeschritten. Aufgrund von erhöhtem Diskussionsaufkommen, verzögern sich die Arbeiten. Gute Nachrichten: Der Mensa Bauantrag für Duisburg wurde gestellt und die Gespräche laufen. Die Planung mit dem Forschungszentrum in Duisburg Wedau laufen. Die UDE steht im ständigen Austausch mit der Stadt Duisburg. Der Plan ist, dass die Arbeiten in 3 Jahren abgeschlossen sind.
  • Vergabe des Chancen-Gleichheitsfond: Das Geld konnte aufgestockt werden. 57 Studierende können von Juli bis September 400€ monatlich erhalten. Es gibt ein hohes Bewerber:innenaufkommen. Dies zeigt  den tiefen Einschnitt der Corona-Pandemie.
  • Der Bericht des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (AStA) entfällt. Dieser wurde vorab schriftlich eingereicht. Das Ziel: Die Videokonferenz entzerren. 
  • Nun kommen die Personalangelegenheiten. Diese finden immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. 
     

Beziehungsweise

All by myself: Wie ich lerne, eine Beziehung zu mir selbst zu führen

Wir haben die Diplompsychologin Dr. Doris Wolf gefragt, wie man lernen kann, gut allein sein zu können.
 

Kreis Wesel kündigt Kooperation mit Neonazis

Das Gebrauchtmöbel- und Umzugsunternehmen der Neonazis Lisa und Kevin Giuliani verliert ihre städtischen Aufträge
 

Lichtburg: Enteignung in Großaufnahme

Karl Wolffsohn muss seine Essener Lichtburg an die Nazis verkaufen. Nach dem Krieg kämpft er um Entschädigung. Wie geht das Kino damit um?
 
Konversation wird geladen