Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Dahlhoff neuer Geschäftsführer des Studierendenwerks

Der 50-jährige Michael Dahlhoff übernimmt die Geschäftsführung des Studierendenwerks. [Foto: Studierendenwerk Essen-Duisburg]
​​​​​​​28.04.2020 11:32 - David Peters

Das Studierendenwerk Essen-Duisburg hat einen neuen Geschäftsführer. Michael Dahlhoff wurde am 15. April in das Amt berufen. Zuvor hatte Jörg Lüken das Amt kommissarisch ausgeübt.

Nach fast zwei Jahren hat das Studierendenwerk Essen-Duisburg einen neuen Geschäftsführer. Der Diplom-Kaufmann Michael Dahlhoff tritt damit die Nachfolge von Jörg Lüken an. Lüken, der auch Geschäftsführer des Akademischen Förderungswerkes (AKAFÖ) ist, hatte das Amt seit Juli 2018 kommissarisch ausgeübt. Vorangegangen war die Freistellung Sabina de Castros, aufgrund inhaltlicher Differenzen. Ursprünglich sollte zum Beginn des Jahres 2019 bereits eine neue Geschäftsführung berufen werden.

Michael Dahlhoff war zuvor unter anderem in der Geschäftsführung eines Feinkostunternehmens sowie in der Organisations- und Personalberatung für mittelständische Unternehmen tätig. Der Diplomkaufmann möchte das Studierendenwerk zu einem One-Stop-Service für Studierende weiterentwickeln: „Darunter verstehe ich die serviceorientierte Umsetzung aller Dienste, die für den Alltag der Studierenden relevant sind und so die Konzentration auf das Lernen und Studieren ermöglicht. Innovation, Dialog und Tatenkraft sollen uns leiten.“

Neuen Geschäftsführer erwarten turbulente Zeiten

Besonders liegt ihm der Dialog mit den Mitarbeitenden, Partnern und Studierenden am Herzen: „Das Wir-Gefühl ist der Schlüssel, um etwas zu bewegen. Getreu dem Claim: Wir von hier für Euch!“

Der 50-jährige Betriebswirt übernimmt das Studierendenwerk in turbulenten Zeiten. Bereits im vergangenen Jahr kritisierte die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW mangelnde finanzielle Unterstützung durch das Land (akduell berichtete): „Den Studierendenwerken droht durch die fortwährende Unterfinanzierung in den nächsten Jahren ein erheblicher finanzieller Mangel. Und den Studierenden drohen weitere Preiserhöhungen und insbesondere Leistungseinschränkungen.“ In Folge der Coronakrise wird sich dieser Zustand noch weiter verschärfen. Aufgrund der geschlossenen Mensen und Einbußen bei den Mieten fehlen wichtige Einnahmen (akduell berichtete).

Infektionsschutz oder Grundrechte

Wir haben mit dem Hamburger Anwalt Dr. Michael Selk über den schmalen Grat zwischen Infektionsschutz und Grundrechtseingriff gesprochen.
 

Soforthilfe für Studierende gefordert

3.000 Euro für Studierenden in finanzieller Notlage fordert das Bündnis „Soforthilfe für Studis“.
 

So wirkt sich die Corona-Krise auf das Studierendenwerk aus

Durch die Corona-Krise muss das Studierendenwerk sein Angebot einschränken. Gute Nachrichten gibt es für Mitarbeiter*innen.
 
Konversation wird geladen