Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

AStA reduziert Referent*innenstellen

[Foto: Jacqueline Brinkwirth]

17.02.2020 12:29 - David Peters

Im neuen AStA werden die Referent*innenstellen gekürzt. Dafür erhöht der AStA die Aufwandsentschädigungen der Referent*innen und schafft Projektstellen. Dadurch sollen Effektivität und Koordinierung innerhalb des AStAs gefördert werden.

Der neu gewählte AStA kürzt seine Referent*innenstellen von 22 ½ auf 16 ½ Stellen. Die Stellenreduzierung wurde in der Vergangenheit im Zuge der Haushaltsdebatten auch durch die Opposition im Studierendenparlament gefordert. Durch die Stellenreduzierung könnten rund 30.000 Euro pro Haushaltsjahr eingespart werden. Effektiv bleibt aber nur ein kleiner Betrag übrig. Rund 10.000 Euro fließen in eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung der Referent*innen, erklärt der neue und alte Finanzreferent Pascal Winter (Juso HSG). „Früher wurden pro Stelle 400 Euro gezahlt, jetzt zahlen wir 450 Euro.“Weitere 10.000 Euro der Einsparung fließen in einen neuen Topf: Zukünftig soll es im AStA Projektstellen geben. „Damit will der AStA einzelne Projekte zielgerichteter angehen.“ Das Experiment mit den Projektstellen soll dazu dienen, größere Projekt effektiver angegangen werden, als es in der Vergangenheit der Fall war. Es gebe schon Ideen, welche Projekte mit diesen Stellen genau angegangen werden könnte. Welche genau das aber schlussendlich sind, stehe noch nicht fest, sagt Winter.

Ein großer Teil des restlichen Betrages wird genutzt um die Aufwandsentschädigung der Referent*innen der autonomen Referate ebenfalls zu erhöhen, so Winter. „Da sind wir gerade im Gespräch. Es wäre ja unfair, die Aufwandsentschädigung der AStA-Referent*innen zu erhöhen und die der Referent*innen der autonomen Referate nicht.“ Eine Stellenkürzung bei den autonomen Referaten gibt es allerdings nicht. Sie entscheiden selbst über ihre Stellenzuschnitte auf den Vollversammlungen der Statusgruppen, die die Referate vertreten.

Umstrittenes Referat wird komplett gestrichen

In den Referaten für Sozial- und Hochschulpolitik gibt es jeweils nur noch 2 statt 4 Stellen. Das Öffentlichkeitsreferat hat nun 2 statt 1,5 Stellen. Und das im letzten Jahr neu eingeführte Referat für Hochschulpolitische Mitbestimmung (kurz: HoMi) wurde mit seinen 2 ½ Stellen komplett gestrichen. An dem HoMi wurde an vielen Stellen Kritik geübt, da die Aufgabenbereiche des Referats nicht klar erkennbar waren und sich Output und Wirkung in Grenzen hielt (akduell berichtete). Bei der letzten Sitzung des alten AStA hatte sich Winter noch für eine Fortführung des Referats ausgesprochen: „Die Kritik am HoMi war heftig und die Probleme sind immer noch eklatant. Das Referat direkt wieder einzustampfen, ist aber der falsche Weg.“

„Es gab immer wieder Kritik, dass der AStA viel zu groß ist. Wir haben 21 Personen im AStA gehabt, das ist schon ein riesiges Gebilde. Der AStA war dadurch schwerfälliger und ineffektiver. Durch die Änderung hoffen wir, dass der AStA besser kommuniziert und koordiniert wird“, erläutert der Finanzreferent.

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