Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

AStA: Neues aus dem AKD

Im AStA war die Renovierung des AKD ein großes Thema.
[Symbolfoto: Jacqueline Brinkwirth]

24.09.2019 12:21 - Jacqueline Brinkwirth

Bei der vergangenen Sitzung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) am 12. September ging es nicht nur um die Nutzung des neu renovierten AStA-Kellers in Duisburg und das in der Hausordnung verankerte Alkoholverbot auf dem Campus. Auch ein Nachtrag zum Haushalt wurde behandelt. Wir fassen die wichtigsten Punkte für euch zusammen.

Im AStA-Keller in Duisburg (AKD) laufen die Renovierungen auf Hochtouren, damit dort bald wieder Partys, Filmvorführungen und andere Veranstaltungen stattfinden können. Schon bei der Orientierungswoche für Erstsemester vom 7. bis zum 11. Oktober soll der Raum eine zentrale Rolle spielen. Momentan gehe es darum, Theken und die Elektronik einzubauen, berichtete Kultur-Referent Phillip Collin (LiLi). „Es wird gute Technik besorgt. Wir haben vor, kleinen lokalen DJs regelmäßig die Möglichkeit zu geben, im AKD aufzulegen. Und es gibt jetzt eine kleine Terrasse vorm AKD", ergänzte Carlotta Behle (GHG) zum Stand der Renovierungen.

Design des AKD-Flurs

Der AStA will sich nun mit der Gestaltung des Flurs auseinandersetzen. „Vor ein paar Monaten hatten wir ein Konzept vorliegen, wie der Flur aussehen soll. Es gibt ein zweites Konzept, das wegen der Brandschutzverordnungen leider nicht umsetzbar ist. Die Idee war da, alte Plakate und akduell-Artikel an die Wand zu kleistern", fasste AStA-Vorsitzende Aylin Kilic (GHG) zusammen. Ein neuer Vorschlag sieht ein etwas reduzierteres Design vor.

Unter den Referent*innen fand der Vorschlag zwar Zustimmung, allerdings ergaben sich vor allem zur zukünftigen Nutzung des AKDs Fragen. Katharina Tölle (Listenlos), Referentin für hochschulpolitische Mitbestimmung, äußerte ihre Bedenken: „Was passiert denn, wenn in der O-Woche drauf gemalt wird?" In der Vergangenheit habe es bereits Probleme mit Verschmutzungen gegeben. Da die Nutzung allen Fachschaften und anderen Initiativen für Veranstaltungen freisteht, könnte die Instandhaltung des AKDs problematisch werden. HoPo-Referentin Esther Smollich (GHG) sieht die Verantwortung dafür letztlich bei den Veranstaltenden: „Wenn etwas kaputt gemacht wird, dann muss die Fachschaft, oder wer auch immer die Veranstaltung dort organisiert, sich darum kümmern und die Kosten übernehmen."

Alkoholverbot und Haushalt

Beim Bericht des Vorsitzes war die Hausordnung der Uni ein Thema. „Die Fachschaft WiWi hat angesprochen, dass diese ihr Beer Pong-Turnier nicht mehr im Glaspavillon stattfinden lassen darf", erzählte Aylin Kilic. Grundsätzlich ist der Konsum von alkoholischen Getränken in den Lehr- und Forschungsräumen der Universität untersagt. Auf den Grünflächen der Uni und im Glaspavillon durfte die Fachschaft Wirtschaftswissenschaften das Turnier in der Vergangenheit jedoch ausrichten. Der AStA bemühe sich nun um Vermittlung mit den zuständigen Uni-Organen. Kultur-Referentin Carlotta Behle sieht das Vorgehen kritisch: „Das geht wohl eher gegen die WiWis direkt. Es ist ein Widerspruch, weil das Studiwerk auch Alkohol verkauft." Im Zweifelsfall müsse der Konflikt im Senat besprochen werden.

Finanz-Referent Pascal Winter (Juso HSG) berichtete von einem zweiten Nachtrag zum Haushalt: „Überschüssige Gelder der WiWis gehen in den FSK-Topf. Die Summe beläuft sich auf etwa 20.000 Euro. Auch der AKD bekommt mehr Geld für den Umbau, das sind etwa 80.000 Euro."

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