Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Antragsmarathon im AStA

Im AStA wurde der ein oder andere Antrag verhandelt.[Symbolbild:Pixabay]

26.05.2019 14:57 - Lena Janßen

In der vergangenen Sitzung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AstA) vom 07. Mai wurden einige Anträge behandelt und diskutiert. Die akduell war für euch auch bei dieser Sitzung wieder vor Ort und stellt in diesem Artikel zwei Anträge  genauer vor.

Aus den Reihen der Maschinenbaustudierenden wurde ein Antrag auf eine Anreise von 21 Personen zur International Waterbike Regatta gestellt. Diese Fahrt wurde bereits im letzten Jahr vom AStA finanziell unterstützt. Die Suche nach weiteren Sponsoren war für dieses Jahr jedoch eher mau ausgefallen, berichteten die Antragsstellenden. 

Unter anderem wurde auch um die finanzielle Unterstützung zur Anschaffung einer mobilen Solaranlage gebeten. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 711,48 Euro (Anreise von 21 Personen: 514,80 Euro und Solaranlage: 196,68 Euro). Dieser Antrag führte zu kleineren Diskussionen im AStA. Die Vorsitzende Amanda Steinmaus (Grüne Hochschulgruppe, GHG) fand den Antrag generell unterstützenswert, schlug jedoch vor, einen weiteren Antrag beim Studierendenparlamanet (StuPa) zu stellen. 

Auch Carlotta Behle (GHG) merkte an, das die Fachschaft Maschinenbau sich ebenfalls an den Kosten beteiligen könne: „Es sollte mehr Geld vom StuPa oder der Fachschaft kommen, denn die haben meistens einen Überschuss und der AStA hat selber kaum Geld.“ Yeu-Rong Liu (Juso Hochschulgruppe, Juso HSG) war ähnlicher Meinung und riet den Antragstellenden: „Vielleicht geht ihr mal ins Plenum, damit die auch ein Gesicht vor Augen haben. Das macht oft am meisten Sinn.“ Nach einigen Wortwechseln, war sich der AStA jedoch einig, dass sowohl der Antrag, als auch die Kostenaufteilung gut vorgestellt wurden und somit wurde der Antrag mit neun Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen angenommen.

„Es sollte mehr Geld vom StuPa oder der Fachschaft kommen, denn die haben meistens einen Überschuss und der AStA hat selber kaum Geld.“

Anträge über Anträge

Des Weiteren ging es um die finanzielle Unterstützung eines Workshop-Wochenendes im Autonomen Zentrum Mülheim. Die Antragsstellenden waren diesmal drei Mitglieder des Lila Stern. Ihr Antrag teilte sich in drei kleinere Anträge auf, in denen es sich jeweils um einzelne Veranstaltungen des Wochenendes handelte. Zu Beginn wurde vom AStA diskutiert, ob die Anträge einzeln behandelt werden sollten oder als Antragspaket. 

Zu diesem Zweck wurden die Veranstaltungen erst einzeln kurz vorgestellt: es handelte sich dabei um einen Vortrag bei dem historischer Arbeiter*innen vorgestellt wurden. Auch gab es Workshops unter dem Begriff  “Sport- im Widerstand gegen den NS” und einen Vortrag von Robert Claus, der eingeladen war sein Buch Hooligans – eine Welt zwischen Fußball, Gewalt und Politik zu erläutern (unser Interview mit Robert Claus könnt ihr hier lesen). 

Nach einer kurzen Ausführung und Einleitung in die Angebote des Wochenendes, äußerte Carlotta Behle (GHG): „Mich stört die Aufteilung in drei Anträge weiterhin. Ich fordere eine Gesamtabhandlung, mit einer kompletten Kostenkalkulation. Schließlich wird das Geld für ein Wochenende benötigt.“ Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 450 Euro. Einige andere Mitglieder des AStA forderten den Antrag komplett auf die StuPa-Sitzung zu verschieben und ihn dort zu beschließen, erhielten jedoch Gegenstimmen, unter anderem von Phillip Collin (Linke Liste): „Ich kenne die Truppe schon länger, sie sind gut aufgestellt und es ist auch nur ein kleiner Betrag.“ Auch Referent für Presse- und Öffentlickeitsarbeit Fabian Franken (GHG) war dieser Meinung: „Es ist eine unterstützenswerte Initiative, in die der AStA als Geldgeber gut reinpasst.“ Nachdem Carlotta Behles (GHG) Bitte um Gesamtabhandlung nachgekommen wurde, nahm der AStA das Anstragspaket einstimmig an.
 

/Beyond Borders/

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