Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Alles besser macht der Mai

Es gibt Hoffnung zur Verbesserung des studentischen Alltags

[Symbolbild : Pixabay]

20.05.2019 11:49 - Erik Körner

Auf der Fachschaftenkonferenz (FSK) am 13. Mai ließ einiges darauf schließen, dass der Alltag an der Uni künftig angenehmer aussehen könnte. Neben zahlreichen anstehenden Gesprächen mit dem Rektorat oder dem Akademischen Bildungszentrum ging es unter anderem erneut um die Prüfungsordnung.

In seinem Bericht sprach das Autonome Fachschaftenreferat einige wichtige Punkte an, die die Qualität des studentischen Alltags künftig nachhaltig verbessern könnten. Constanze Becker, Referentin des autonomen Fachschaftenreferats, informierte darüber, dass im Juli ein Gespräch zwischen dem Rektorat und dem Fachschaftenreferat bevorsteht. Zu den Themen, die dort besprochen werden, zählen unter anderem die Mensasituation in Duisburg, Gruppenarbeitsplätze in den Bibliotheken, der Datenschutz von Studierenden oder die Raumbuchung nach 20 Uhr. Vor allem letzteres hat in der Vergangenheit bei vielen Studierenden zu Unmut geführt, da beispielsweise von Fachschaften organisierte Veranstaltungen nicht länger als bis zum frühen Abend in der Uni abgehalten werden konnten. Studierende, die Vorschläge zu diesen Themen haben, sollten sich zeitnah an ihre Fachschaften wenden und ihnen diese mitteilen.

Die psychologische Beratung ist in erster Linie für Lehramtsstudierende relevant.

Hoffnung für Lehramtsstudierende

Abseits davon steht bald ein Gespräch mit dem Akademischen Beratungszentrum (ABZ) an. Dabei soll es nicht nur um die Planung der O-Woche, sondern auch um die psychologische Beratung an der UDE gehen. Derzeit müssen Studierende bis zu sechs Wochen auf eine Beratung warten, da die Beratungsstelle nur über 1,2 Stellen für beide Campusse verfügt. Severin Görgens, Referent des autonomen Fachschaftenreferats, rät, dass die Studierendenschaft mehr Druck auf die Uni ausüben soll, sodass hoffentlich bald mindestens zwei Stellen existieren werden. 


Die psychologische Beratung ist in erster Linie für Lehramtsstudierende relevant. Teils werden angehende Lehrer*innen nach einer psychologischen Behandlung nicht verbeamtet. Sie ist absolut anonym und gilt offiziell nicht als Therapie, weswegen sie nirgendwo als solche vermerkt wird. Vor allem für Lehramtsstudierende im Bachelor und Master gibt es erfreuliche Neuigkeiten. Darleen Todenhöfer von der Fachschaft Sozialwissenschaften Lehramt wies darauf hin, dass die in der Rahmenprüfungsordnung (RPO) unter Paragraf 1 Absatz 1 erwähnten Regeln für das Zurücktreten von Hausarbeiten nicht für Lehramtsstudierende gelten, wie sie es für Ein- und Zweifach Bachelor- beziehungsweise Masterstudierende tun.

 

Die gemeinsamen Prüfungsordnung der Lehramtsstudiengänge gültig ab dem Wintersemester 2016/17 führen unter Paragraf 17 Absatz 5 im Bachelor beziehungsweise Paragraf 16 Absatz 5 im Master auf, welche Rücktrittsregelungen in den jeweiligen Studiengängen gelten: „Eine Abmeldung von einer Prüfung hat von der oder dem Studierenden innerhalb einer Frist von einer Woche vor dem Prüfungstermin zu erfolgen.“ Todenhöfer riet, dass sich Studierende künftig auf diese Prüfungsordnungen beziehen sollten, wenn Dozierende behaupten, der Rücktritt nach Themenvergabe sei unmöglich. Ob eine ähnliche Regelung künftig für Studierende gilt, die nicht Lehramt studieren, steht noch nicht fest.

So findest du die richtige Literatur für deine Hausarbeit

Die Recherche von Literatur ist für Klausuren, Referate und Hausarbeiten elementar. So findest du die richtige Literatur für dein Thema.
 

Danke Gehirn, dass du lesen kannst!

Wir haben mit Professor Dr. Peter Matussek darüber gesprochen, welche Leistung unser Gehirn beim Lesen erbringen muss.
 

–>Mein Campuserlebnis<–

Als mein Glaube an die Menschheit wiederhergestellt wurde, ich Unmengen an Geld aus dem Fenster warf und ich beschloss, nicht mehr hormonell zu verhüten.
 
Konversation wird geladen