Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

HOCHSCHULPOLITIK

Abschiede und Denkanstöße im Senat

Der Senat tagte am 12. Juli. [Symbolbild:Pixabay]

30.07.2019 11:54 - Anna Riemen

Parkhausbau trotz Kampfmittelverdacht, Ersti-Ausstattung für den Kanzler und Denkanstöße zum Klimawandel: Das war die Senatssitzung vom 12. Juli.

Trotz einer möglichen Weltkriegsbombe wird das neue Parkhaus gebaut. Am Campus Essen soll es auf Parkplatzflächen zwischen dem alten Audimax (S04) und dem Gebäude S03 errichtet werden. Bei ersten Bodenproben hatte es einen Verdacht auf Kampfmittel gegeben, was den Bau verzögert, aber nicht verhindert. Eine Sondierung durch den Kampfmittelräumdienst wurde bereits veranlasst, im September werde der Außenbereich auf eventuelle Weltkriegsbomben hin untersucht, so Rainer Ambrosy, Noch-Kanzler des Rektorats der Universität Duisburg-Essen. Im Fall, dass bei diesen Nachforschungen etwas gefunden wird, müssen Innensondierungen sowie Probebohrungen der nebenstehenden Gebäude erfolgen und diese evakuiert werden. Nach Ambrosy ist der Bau trotz des Aufwandes wünschenswert, da mit ihm das alte Parkhaus neben dem neuen Audimax abgerissen werde und auf seiner Fläche ein kleiner Neubau zur Erweiterung der Bibliothek geplant werden könne.

Genehmigte und nicht-genehmigte Neubauten

Auf dem Campus Duisburg soll der M-Bereich neu gebaut werden. Der Neubau sensibler Labore sei bereits genehmigt, ein Antrag für einen kompletten Neubau hingegen zunächst abgelehnt worden. Ambrosy zufolge bliebe man trotzdem im Gespräch, mit dem erklärten Ziel, zumindest die Sanierung von Bürogebäuden bewilligt zu bekommen, da deren Zustände „unerträglich“ seien. 2020 soll am Campus Duisburg zudem die Mensa neu gebaut und bis Ende des Wintersemesters 2021 fertiggestellt werden.

Bei der Senatssitzung am 12. Juli wurde Kanzler Ambrosy außerdem verabschiedet, nicht nur von den Senatsmitgliedern, sondern auch von den AStA-Vorsitzenden Amanda Steinmaus und Aylin Kilic. Diese bedankten sich, indem sie den Kanzler zum „Student auf Lebenszeit“ erklärten. Als solcher bekam er von ihnen als Abschiedsgeschenk ein „Ersti-Set“, welches vom nacherstellten Studierendenausweis bis zum Geschenke-Jutebeutel alles enthielt, was ein Ersti braucht.

„Wollen wir sehenden Auges vor die Wand laufen? Ich eigentlich nicht.“

Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen, teilte mit, dass sich die Universität Duisburg-Essen aufgrund ihres hohen Zitationsindexes als beste junge Universität Deutschlands hervorgetan habe. Dies gehe aus dem diesjährigen Times Higher Education Young University Ranking hervor, welches Universitäten weltweit bewertet, die 50 Jahre oder jünger sind. Zudem sprach sich Radtke für eine nähere Beschäftigung mit Themen wie dem Klimaschutz aus, es solle mehr geforscht und sich in der Debatte klar positioniert werden. In der Realität werde für den Umweltschutz nicht genug getan. „Wollen wir sehenden Auges vor die Wand laufen? Ich eigentlich nicht“, schloss er seine Überlegungen ab.
 

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