Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

GESELLSCHAFT

Jüdisches Leben in Essen

Die alte Synagoge am Rathaus Essen ist heute ein städtisches Kulturinstitut, in dem gerade die Dauerausstellung zum Thema „Zeitgenössisches Judentum weltweit“ zu sehen ist. Im hellen Gebäude mit Kuppeldach kann sich auf einem Smartboard durch jüdische Kultur geklickt oder das Archiv nach Terminvereinbarung durchgeschaut werden. akduell-Redakteurin Lea Sleiman sprach im Interview mit dem Historiker und amtierenden Leiter Uri Kaufmann über jüdische Kultur in Essen.
 

#metoo: Verspottet auf Facebook

Seit den Enthüllungen rund um den Hollywood-Filmproduzenten Harvey Weinstein ist das Thema sexuelle Belästigung wieder allgegenwertig in der Gesellschaft. Unter dem Hashtag #metoo wird weltweit über Sexismus und sexualisierte Gewalt berichtet – das Thema nimmt auch im privaten Raum immer mehr Platz ein. Ein <em>WDR</em>-Journalist startete am 30. Oktober in einer Facebookgruppe der Universität Duisburg-Essen (UDE) einen Aufruf, um heraus zu finden, wer an der Uni solche Erfahrungen machen musste. Was folgte, waren vermeintliche Witze auf Kosten der Betroffenen und die Relativierung des Problems.
 

Liberale schützen Burschenschafter

An der Universität Duisburg-Essen (UDE) sind keine nennenswerten Burschenschaftsaktivitäten zu beobachten. Doch nach dem Angriff auf einen Gießener Studierenden – vermutlich durch einen Burschenschafter – entfachte die Diskussion um Studentenverbindungen auch hier. Während sich der AStA mit der Gießener Studierendenvertretung solidarisiert, wirft die Liberale Hochschulgruppe (LHG) ihnen Hetze vor und stellt sich schützend vor Studentenverbindungen.
 

"This isolates the whole academic and artistic community"

Misagh Azimi is a student whose application for a visa to the UK was just recently denied – with a very questionable justification. The head of the Institute for Computermusic and Electronic Media (ICEM), Thomas Neuhaus, described it as „Unbelievable! How can a ‘civilized country’ get away with something like this?“ [translated from German] on the institute’s website. akduell-editor Lorenza Kaib talked with Misagh about his experience, the consequences those actions have on the artistic world and how the Brexit might probably worsen the situation. This interview was conducted in English in order to reach a broader public.
 

Dem Braunkohle-Weltmeister Druck machen

Im rheinischen Braunkohlerevier in Nordrhein-Westfalen bauen die Schaufelradbagger des Energieriesen RWE Braunkohle ab, um Strom zu produzieren. In der Folge verschärft sich der Klimawandel, Deutschland gilt als „Braunkohle-Weltmeister“ und bläst mit die meisten CO2-Abgase in die Luft. Vom 6. bis zum 17. November findet in Bonn, in direkter Nähe zum Abbau-Gebiet die UN-Klimakonferenz statt, was am Samstag, am 4. November, für internationale Umweltaktivist*innen eine willkommene Gelegenheit war für den Ausstieg aus der Braunkohle zu demonstrieren.
 

Ein Zug namens Anne Frank

Die Kombination aus Schienen, Zügen und dem Namen Anne Frank ruft bei vielen Leuten Erinnerungen und Bilder an die Deportation der jüdischen Menschen und den Holocaust hervor. Die Deutsche Bahn (DB) aber scheint sich gedacht zu haben, hiermit lasse sich gut der neue ICE 4 vermarkten.
 

Verschwörungstheorie als Wahlprogramm

 

Mitfahrroulette nicht mehr gratis

 

„Migrationspolitik auf den Schultern der Sexarbeiter*innen“

Verrichtungsboxen, ärztliche Betreuung, Hygieneanlagen und helles, statt rotem Licht. So sah der Straßenstrich der Ravensburger Straße aus. Ein Vorbild für viele Kommunen, die anreisten um das „Dortmunder Modell“ zu studieren. Im Jahr 2011 wurde der Straßenstrich jedoch von der Stadt abgeschafft und ein Sperrgebiet für Prostitution über die gesamte Stadt verhängt. Die Sexarbeiterin Dany K. zog daraufhin vor das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, das ihr kürzlich überraschend Recht gab und bestätigte, dass nun wieder ein Strich eingeführt werden müsse.
 

Gegen die Gras-Prohibition

 

Meilenstein im Profisport

Machogehabe und altes Rollenverständnis
 

„Ein katastrophaler Prozessauftakt“