Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

GESELLSCHAFT

10 Gründe WGs zu hassen

[Foto: sos]
12.11.2018 11:28 - Sophie Schädel

Letztes Mal stand hier ein Loblied auf Wohngemeinschaften. Diesmal haben wir in die tiefsten menschlichen Abgründe der WGs geblickt und einiges für euch ausgegraben. Warum WGs manchmal tierisch nerven.
 

1.       Mitbewohner*innen: Sind sie nett, ist das Zusammenleben super. Aber Streit in den eigenen vier Wänden ist wirklich ätzend, vor allem, wenn man sich dann nicht mal aus dem Weg gehen kann. 

2.       Es ist laut. Immer: Kaum ist die Afterhour von Mitbewohner 1 im Wohnzimmer zu Ende, trampelt der*die Nächste schon zur Frühschicht.

3.       Nie hat man seine Ruhe: Wir alle sind gerne mal allein. Besonders wenn ihr mit mehreren Leuten zusammen wohnt, stehen eure Chancen auf Ruhe wirklich schlecht.

4.       Verschiedene Ansichten: Große und kleine Gegensätze prallen in WGs aufeinander. Stahlschwamm in der beschichteten Pfanne, Heizung bei offenem Fenster, und nebenan läuft tatsächlich Schlager.

5.       Der letzte Rest: Weil alle wissen, dass sie nachkaufen müssen, was sie leer gemacht haben, findet man in WGs oft ein Marmeladenglas mit einem halben Teelöffel Marmelade, oder eine letztes Blättchen Klopapier auf der Rolle.

6.       Ein ständiges Hin und Her: Wer allein wohnt, zieht einmal ein und einmal aus. Je größer eure WG ist, desto öfter ist Umzug angesagt – und als Mitbewohner*innen seid ihr schon fest als Hilfe eingeplant.

7.       Dinge verschwinden: Der leckere Pudding steht nicht mehr im Kühlschrank, ihr habt nur noch linke Socken. Macht euch keine Hoffnungen, das meiste wird nie wieder auftauchen.

8.       Andere Dinge bleiben für immer: Die Faustregel: Je älter und größer die WG, desto mehr Krimskrams setzt Staub an. Niemand weiß, wem das Zeug gehört, also räumt es auch niemand weg.

9.       Niemand fühlt sich verantwortlich: Der Abfluss tropft, die GEZ schickt Mahnungen, das Salz ist alle, und niemand kümmert sich darum.

10.   Keine*r putzt: Der Klassiker. Auch in den besten WGs kracht es wegen des Putzplans – oder weil es keinen gibt.

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