Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

GESELLSCHAFT

10 Dinge, die Kellner:innen nicht mehr hören wollen

Egal wo man arbeitet, diese Aussagen kennen die meisten Kellner:innen.

[Foto: pixabay] 30.12.2021 12:48 - Ayssa Maiß

Wir brauchen sie, aber nicht alle verstehen sie – Kellner:innen. Gerne macht man mit ihnen ein paar Späße und die meisten lieben den Kund:innenkontakt im Job. Unsere Redakteurin war in der Gastro und hat sich an ihre nervigsten Gäste zurückerinnert.

1. „Müssen wir gehen?“

Nein, die Öffnungszeiten gelten nur für alle anderen Gäste. Und, dass alle Tische, die Bar inklusive der Zapfanlage schon sauber sind, ist Zufall.

2. „Ein Pils und deine Nummer bitte.“

Natürlich sind wir alle nur Menschen, und wenn dir eine Person gefällt, ist es in Ordnung, das zu sagen. Jedoch hat das bestellen einer Nummer etwas sehr herablassendes, schlimmstenfalls misogynes an sich. Also vielleicht nicht vor versammelter Mannschaft die Nummer bestellen, sondern nett unter vier Augen fragen.

3. Kellner:innen beim Namen rufen

Es gibt gewisse Grenzen, die sollte man nur sehr vorsichtig überschreiten. Seid ihr nicht gerade der treue Stammtisch, ist es für einige Kellner:innen übergriffig, nach dem Vornamen zu fragen. Sie damit durch das Restaurant zu scheuchen, muss nicht sein.

4. „Schmeckt das?“

Geschmäcker von Gästen einzuschätzen ist schwierig und Kellner:innen beraten euch gerne bei gewissen Gerichten. Diese Frage kann ich aber nicht ohne Sarkasmus beantworten: „Nein, unsere Köch:innen kochen nicht lecker.“

5. „Kunde ist König.“

Nein, du bist ein Gast für den ich vieles tue, aber nicht alles. Und Höflichkeit kann man auch von König:innen erwarten, oder?

6. „Oh, habe mein Geld vergessen, dann müssen wir wohl spülen.“

Ein paar Witze und Nettigkeiten lockern die Atmosphäre und erleichtern einem oft den Arbeitsalltag. Dieser oder ähnlich veraltete Witze bekommen aber leider nur einen kurzen Schnaufer, da muss schon was neues kommen.

7. „Stehe ich im Weg?“

Wenn es dir schon auffällt, dann wahrscheinlich ja. Kund:innen, die hinter der Theke stehen, sehe ich als verloren an. Ich setze mich ja auch nicht an deinen Schreibtisch während du arbeitest.

8. „Doooch, der/die trinkt noch einen.“

Ist ja schön, wenn ihr Spaß habt, aber ich verkaufe nur ungerne Alkohol an Menschen, die ihn nicht wollen. So cool sind Schnapsrunden spätestens nach der Volljährigkeit auch nicht mehr. 

9. Regel xy in Frage stellen

Das mag manche überraschen, aber Servicekräfte denken sich Konzepte und Regeln meist nicht selber aus. Besonders dieses Jahr ist die Arbeit mit Kund:innen umständlicher geworden und wir würden alle von mehr gegenseitigem Verständnis profitieren.

10. *Schnips Schnips*

Da brauche ich nichts mehr zu sagen, oder?

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