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CAMPUS

Study And Stay Fit

Mit einem Bewegungsprogramm versucht der Hochschulsport Vorlesungen aufzulockern.

[Foto: pixabay]

02.05.2022 18:50 - Selome Abdulaziz

Sitzt ihr den ganzen Tag in der Bib oder im Home-Office? Dann gehören Rücken- und Nackenschmerzen für euch vermutlich zum Alltag. Mit einem neuen Projekt will der Hochschulsport der Universität Duisburg-Essen (UDE) dem entgegenwirken.

Unter dem Titel „Study And Stay Fit“ versucht der Hochschulsport der UDE gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband, die Studierenden zur Bewegung im Alltag zu motivieren. Das Projekt besteht aus zwei Teilen. Zum einen soll es für Vorlesungen, ob online oder in Präsenz, Bewegungspausen geben. Katharina Happe führt das Programm durch. „Da momentan vorlesungsfreie Zeit ist, führen wir diese Pausen in der Duisburger Bibliothek durch. Die Studis, die dort den ganzen Tag sitzen und lernen, können sich dann für ein paar Minuten bewegen“, erklärt Happe. 

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Sobald das Semester startet, können Dozierende Happe unkompliziert per E-Mail für ihre Vorlesungen buchen. In der Mitte der Vorlesung schaltet sie sich dann dazu oder kommt in den Hörsaal, um den Studierenden zu helfen, wieder konzentrierter zuhören zu können. Wie das Programm genau aussieht, ist laut Happe unterschiedlich: „Ich passe mich an die individuellen Wünsche an. Von Rücken-, Schulter- oder Nackentraining bis zu Yogaeinheiten biete ich alles an.“ 

Auch die Länge der Einheiten ist unterschiedlich und kann von fünf Minuten bis zu einer Viertelstunde reichen. Wenn ihr Lust habt, das Projekt auszuprobieren, könnt ihr euren Dozierenden davon erzählen und sie bitten, das Programm für ihre Veranstaltung zu buchen. In der Duisburger Bibliothek gibt es bisher keine festen Termine, sondern ein unregelmäßiges Angebot. Auf den Instagram-Seiten der Bibliothek und des Hochschulsports wird dafür vor Beginn Werbung gemacht und Happe spricht Studierende vor Ort an. „Wenn das Angebot gut angenommen wird, wird es feste Termine geben.“

Durch Sport zusammenfinden

Momentan gibt es das Bib-Programm nur in Duisburg, weil die Räumlichkeiten dort besser seien. „In Essen ist das schwieriger umzusetzen. Aber bei gutem Wetter kann ich mir vorstellen, das Programm draußen anzubieten.“ Vom zweiten Teil des Projekts profitieren Studis, die in Wohnheimen wohnen. Diese möchte der Hochschulsport dazu motivieren, sich durch Sport weiter zu vernetzen. „Die Studierenden sollen Bewegung mehr in ihren Alltag integrieren und Kontakte knüpfen. Studis in Wohnheimen kommen oft aus verschiedenen Ländern, durch Sport können sie zusammenkommen“, sagt Happe. Die Bewohner:innen sollen dazu angeregt werden, Gruppen zu gründen, beispielsweise für gemeinsames Joggen oder Yoga.

Außerdem gibt es Ausleihkisten mit Bällen, Seilen, Frisbees und weiteren Gadgets, die sich Wohnheimbewohner:innen leihen können. In einem Essener Wohnheim veranstaltet der Hochschulsport einen Dart- und Kickerabend, um das Projekt vorzustellen. Vorerst richtet sich dieses Angebot nur an Studierende in Wohnheimen, da der logistische Aufwand laut Happe sonst zu hoch wäre. „Sollte der Andrang sehr hoch sein, würden wir uns aber etwas überlegen, um mehr Studierende zu erreichen.“

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