Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

CAMPUS

Sich als Masterstudi fühlen wie ein Ersti

Der nostalgische Zauber des Essener Campus. [Foto: Helena Wagner]

26.10.2022 15:25 - Magdalena Kensy

Mein Bachelorstudium ist vorbei. Die Orientierungswoche liegt mehr als drei Jahre zurück. Doch als ich nach über zwei Jahren an den Campus zurückkehre, fühle ich mich wie ein Ersti in den Schuhen einer Master-Studentin.  

Ein Campuserlebnis von Magdalena Kensy 

Mit dem ausgeliehenen Nextbike radle ich vom Duisburger Hauptbahnhof zum Campus. Die Straße hat neue Baustellen, dennoch hat sich die Umgebung kaum verändert und es fühlt sich an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Als ich auf die Universitätsstraße abbiege und das erste Unigebäude und die Mensa erblicke, breitet sich in meinem Körper ein Gefühl aus, nach dem Motto: „Da bin ich wieder.“ Ich fange an zu lächeln und fühle mich, als wäre ich nach Hause gekommen. Diese Uni hat mich drei Jahre lang begleitet: Sie hat Tränen gesehen, Freudentänze miterlebt und mir so viele Erlebnisse und Erfahrungen geschenkt. 

Ich laufe aus dem Bürogebäude auf den Campus hinaus. Die Sonne scheint und die Erinnerung aus meiner ersten Woche, der Orientierungswoche, kommt mir ins Gedächtnis. Damals war die Oktoberwoche verhältnismäßig warm, 22 Grad und purer Sonnenschein. Das hier ist kein sentimentaler Abschied, das ist ein Zurückkommen und Wiedererleben. Den Masterstudiengang in der Tasche, mit neuen Menschen, die ich noch kennenlernen werde, werde ich meine Erstiwochen gefühlt noch einmal durchleben. Die drei Stunden täglich von meinem Wohnort zur Uni und zurück kommen mir plötzlich nicht mehr so schlimm vor. Das habe ich schließlich auch im ersten Semester geschafft. Die Vorfreude wächst und obwohl ich den Sommer liebe, kann ich den herbstlichen Oktober kaum abwarten. 

Ich steuere das U-Café an und hole mir einen Filterkaffee aus dem Automaten. Draußen sitzen vereinzelt Studierende und Dozierende. Ich beobachte, wie manche von ihnen lernen, andere unterhalten sich in ihren Freundesgruppen und lachen. Wieder andere hat der kleine Hunger ins Café geführt. Während ich meinen Kaffee schlürfe, der noch genauso schmeckt wie früher, stelle ich mir vor, wie ich hier in einem Monat sitzen werde. Mit neu gewonnenen Kommiliton:innen beim Essen oder beim Vorbereiten für das erste Referat. Innerlich bin ich nervös und zugleich voller Spannung. Aufgeregt auf das Neue, was sich so vertraut anfühlt. 

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