Studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet

CAMPUS

Resultate 2022: Kunststudierende präsentieren ihre Werke

Aktstudien zeigen vor allem die Ästhetik des weiblichen Körpers.

[Foto: Freya Pauluschke]

17.06.2022 11:45 - Freya Pauluschke

Vom 1. bis 3. Juni fand die Jahresausstellung „Resultate 2022“ der Kunstpraxis des Instituts Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Duisburg-Essen (UDE) statt. Wir waren bei der Vernissage und haben uns die Ausstellung genauer angeschaut.

Um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung in mehreren Räumen des R12-Gebäudes am Essener Campus. Im Flur hat sich bereits eine Menschentraube gebildet, einige Werke hängen dort schon an den Wänden: Fotografien, Zeichnungen, Malereien. Aufregung und Vorfreude scheinen groß und es wird sich ein Glas Sekt am Empfang genehmigt. „Resultate 2022“ zeigt, was die Studierenden der Kunstpraxis im vergangenen Semester in den Werkstätten der Uni kreiert haben.

Sobald man den ersten Ausstellungsraum betritt, fällt auf, dass mit verschiedensten Materialien und Techniken gearbeitet wurde. Von Papier über Stoff bis hin zu Harz und Ton. Es gibt Plastiken, Linoldrucke, Radierungen, Collagen und Wandteppiche, die mit Acrylmalerei und Stickereien aufgewertet wurden. In einem weiteren Raum sind zahlreiche Aktzeichnungen ausgestellt: dynamische männliche Figuren und sinnliche weibliche Silhouetten, liegend, stehend oder sitzend. Drei Tonplastiken greifen das Thema Umweltverschmutzung auf, spezieller das Problem des Mülls in unseren Meeren: Eine stellt einen Krebs unter einem Plastikbecher dar. Eine Bilderreihe zeigt auf ästhetische und dennoch melancholische Art und Weise Impressionen der Beerdigung der Großmutter einer Künstlerin. Viele Werke haben einen persönlichen Wert, seien es die Anliegen unserer Generation oder private Ereignisse, die zu Kunst verarbeitet wurden.

Anfassen und Mitmachen erlaubt

Zum Ende der Ausstellung kann man einen Blick in die Malerei-Werkstatt werfen. Dort nimmt ein abstraktes Werk eine ganze Wand ein: Auf schwarzem Transparentpapier wurden dominoartig DIN A4 Blätter angebracht und darüber weiße und schwarze wellige Linien gezeichnet, die an Rauch erinnern. Kurz bevor es durch die Tür raus zum Grillfest der Kunstfachschaft geht, hängt ein Acrylbild an der Wand. Daneben sehen wir eine Tafel mit quadratischen Magneten, die das rechts davon hängende Originalwerk durcheinander wiedergeben. In der rechten Ecke der Magnettafel steckt ein Zettel, der die Besucher:innen mit den Worten „Tausch mich“ zum Puzzeln anregt. Vor allem Kinder hatten ihren Spaß an diesem Kunstwerk.

Es war beeindruckend zu sehen, was die Kunststudierenden auf die Beine gestellt haben, wie divers die Materialien und Techniken sind und wie viel Begeisterung und Talent hinter jedem Werk steckt.

In unserer Fotostrecke könnt ihr einen Eindruck zur Vernissage bekommen:

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