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CAMPUS

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Uni ist schon ohne unnötige Kurse stressig genug. [Symbolfoto: Sophie Schädel]
17.07.2022 17:07 - Unbekannter Autor

Im Studium kommt man nicht drumherum, auch mal weniger spannende Kurse zu besuchen. Frustrierend ist es, wenn man das Gefühl hat, nichts zu lernen, sondern nur Zeit abzusitzen.

Ein Campuserlebnis

In meinem Master der Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist ein Praktikum verpflichtend. Sehr sinnvoll, wie ich finde. Dazu gehört ein obligatorisches Begleitseminar. Das finde ich weniger sinnvoll. Inhaltlich geht es darum, uns zu zeigen, was man als Sozialwissenschaftler:in alles machen kann. 

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Von Helena Wagner in Campus
 

In einem so interdisziplinären und vielseitigen Studium wissen viele im Master noch nicht, wo sie mit ihrem Abschluss arbeiten wollen. Im Seminar lernen wir, welche Berufsfelder es für uns angehende Absolvent:innen gibt. Für einige Bereiche kommen externe Referent:innen und erzählen uns aus ihrem beruflichen Alltag. Andere Berufsbilder werden in Präsentationen von Kursteilnehmenden vorgestellt.

Abgesehen davon, dass man mit einer schnellen Google-Suche Informationen zu den vorgestellten Berufsbildern finden kann, bringt das Seminar nur denjenigen etwas, die noch unentschlossen sind. Für diese organisiert das Praktikumsbüro der Sozialwissenschaften an der RUB die hilfreiche Veranstaltungsreihe „Quo Vadis? Berufsfelder für Sozialwissenschaftler:innen“. Hier stellen berufstätige Sozialwissenschaftler:innen ihren Beruf vor und stellen sich den Fragen der Studierenden.

So kann man sich das präferierte Berufsbild gezielt herauspicken. Im Praktikumsseminar, das obendrein Anwesenheitspflicht hat, muss ich mir Vorträge zu Consulting oder Marketing anhören, obwohl mir nichts ferner ist, als in diesen Berufen zu arbeiten und ich schon ein klares Berufsziel habe. Sollte ich mich in Zukunft doch für einen anderen Beruf interessieren, bringt mir ein anderthalbstündiger Vortrag, den ich irgendwann im Studium dazu gehört habe, herzlich wenig.
 

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