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HOCHSCHULPOLITIK

Fachschaftenkonferenz: Kritik am Gebäudemanagement

(Foto: dav)

15.10.2018 11:27 - Daniel Veutgen

High-Noon am Campus Essen: Bei der monatliche Fachschaftenkonferenz (FSK) am vergangenen Montag, 8. Oktober, äußern einige Fachschaften Kritik am Gebäudemanagement der Uni Duisburg-Essen (UDE). Außerdem wurde ein Teil des durch einen Rücklagenfund auf mehr als 20.000 Euro gewachsenen Haushaltstopfs der FSK für größere Anschaffungen genutzt.

Kurz nach der Ersti-Orientierungswoche ist bei den Fachschaften am Montagabend im Gebäude V15 gute Stimmung. Bei den meisten sei nichts kaputt gegangen und von vielen Erstsemester-Studierenden habe es gute Rückmeldungen gegeben. Auch die erste fachschaftenübergreifende Einführungswoche am Duisburger Campus, an der neun verschiedene Fachschaften teilgenommen hatten, sei gut angenommen worden. „Es hat viel Spaß gemacht. Wir haben insgesamt einige tausend Liter Bier ausgeschenkt“, erzählt Severin von der Fachschaft Maschinenbau. Allerdings seien auch dieses Jahr wieder Sachen geklaut worden.

Viele Fachschaften planen auch außerhalb der Orientierungswoche Veranstaltungen für Studierende. Anscheinend haben einige Fachschaften nun jedoch Absagen und stärkere Restriktionen bei der Vergabe von Räumen durch das Gebäudemanagement erfahren. Alex von der Fachschaft 1A berichtet, dass das Gebäudemanagement keinen Seminarraum für die jährliche Halloweenfeier bereitstellen wolle. Grund sei, dass zuvor Räume beschädigt worden seien.

Kritik an Kötter

Auch die Fachschaft Wirtschaftswissenschaften (WiWi) beschwert sich: Vom Dezernat Gebäudemanagement sei für eine ihrer Veranstaltung im

Fachschaften wollen unverhofften Geldregen für langfristige Anschaffungen nutzen.

Glaspavillon am Essener Campus zuletzt 300 Euro Raummiete gefordert worden, erzählt Fachschaftsmitglied Nico. Auch wenn die Fachschaften mit den Veranstaltungen keinen Gewinn erzielen wollen, gäbe es keine Möglichkeit auf die Miete zu verzichten, sobald Eintritt für eine Veranstaltung genommen werde. Zur Raummiete seien zudem noch Kosten für Securities gekommen.

Die Uni habe der Fachschaft dabei den Security-Dienst Kötter empfohlen. Kötter stellt auch den Wachdienst an der UDE und habe deswegen bereits notwendige Schlüssel für die Räume. Andere Fachschaften haben jedoch bereits schlechte Erfahrungen mit Kötter gemacht. So habe man Securities mit Ersthelferschein gebucht, um sich Sanitäter*innen zu sparen – als es dann tatsächlich zu einem Zwischenfall kam, hätten die Sicherheitsleute lediglich gefragt, ob jemand anwesend sei, der erste Hilfe leisten könne.

Geldregen durch WiWi-Fachschaft

Durch einen Rücklagenfund der Fachschaft WiWi war der Haushaltstopf der FSK gut gefüllt. Die Fachschaft hatte einen hohen ungenutzten Betrag entdeckt und einen großen Teil der FSK zur Verfügung gestellt. Mehr als 20.000 Euro betrug der Haushaltstopf. Die Fachschaften wollten diesen unverhofften Geldregen für langfristige Anschaffungen nutzen. Mehrere Anträge schlugen konkrete Neuerwerbungen vor, deren finanzieller Rahmen sich zwischen 80 Euro für Bierzeltgarnituren und 6.000 Euro für einen Schankwagen bewegten.

Am Ende entscheidet sich die FSK für die Anschaffung von zwei Seecontainern, um am Campus Duisburg dringend benötigten Stauraum zu schaffen. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 4.000 Euro. Außerdem sollen zehn Bierzeltgarnituren und zwei Musikanlagen für insgesamt 2.800 Euro beschafft werden, welche die Fachschaften für ihre Veranstaltungen in Zukunft nutzen können.

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