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CAMPUS

Campuserlebnis: Die Masterbewerbungsphase

Die Bewerbungsphase kann stressig sein. [Foto: Magdalena Kensy]

24.08.2022 12:33 - Magdalena Kensy

Nachdem ich meine Bachelorarbeit geschrieben hatte, dachte ich, dass der schwerste Schritt gemacht ist. Ich hatte das Gefühl, dass mich nichts mehr stoppen könnte und alles, was kommt, ein Klacks sein würde. Ich schwebte auf einer Wolke voller Endorphine. 

Ein Campuserlebnis von Magdalena Kensy 

Der Fall auf dem Boden der Tatsachen ist deshalb ziemlich hart. Die Bewerbung auf einen Masterstudiengang sollte einfach sein, schließlich ist es nichts anderes als sich auf einen Bachelorstudienplatz zu bewerben, oder? Fehlanzeige. Für meinen Traum-Master gibt es nur wenige Plätze, genauer gesagt 30 - und 300 Bewerber:innen. Bis der Tag kommt, an dem man erfährt, ob man eine:r der 30 Glücklichen ist, durchläuft man einen Marathon aus Motivationsschreiben, Vorbereitungstreffen und dem Bewerbungsgespräch, wenn man nach der ersten Bewerbungsphase dazu eingeladen wird.

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Von Magdalena Kensy in Campus
 

Ich dachte, ich wäre beim Schreiben meiner Bachelorarbeit nervös gewesen. Doch sich auf die potenziellen Fragen eines Bewerbungsgesprächs vorzubereiten, ist ein ganz anderes Niveau an Nervosität. Wie beantwortet man die Frage nach der eigenen Motivation am besten, um sich von den anderen 300 Bewerber:innen abzuheben, denen die gleiche Frage gestellt wird? Montag Morgen um acht Uhr das Gespräch hinter sich zu bringen, ist am Ende weniger schlimm, als das Warten auf die Zu- oder Absage, die im Laufe des Freitags kommen soll. Fünf Tage nervös sein, das Handy nicht aus der Hand legen, in Gedanken durchspielen, wie man damit umgeht, wenn kein Anruf kommt. 

17:30 Uhr am Freitag. Die Sache ist scheinbar durch, ich muss mir was Neues überlegen. Während ich mir schon ausmale, wie ich mich an diesem Wochenende in Selbstmitleid suhlen werde, blinkt mein Handy auf. Eine Nummer der Universität. All die Strapazen der vergangenen drei Wochen lösen sich auf, nichts bleibt außer einem riesigen Lächeln im Gesicht und dem unglaublichen Gefühl: Ich habe es geschafft! 

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