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CAMPUS

10 Dinge, die ich an Präsenz-Uni mag

Der persönliche Kontakt mit Kommiliton:innen kann zu innigen Freundschaften führen. [Foto: pixabay] 20.04.2022 22:39 - Freya Pauluschke

Nach zwei Jahren voller Starren auf schwarze Kacheln bei Zoom findet die Uni endlich wieder in Präsenz statt. Als Studentin, die während der Corona-Pandemie angefangen hat zu studieren, erkenne ich 10 klare Vorteile der Präsenz-Lehre.

1. Face to Face

Vor allem Studierende im 4. Semester oder darunter sehen die Uni das erste Mal von innen. Dadurch lernt man endlich die Kommiliton:innen kennen, die sonst nur virtuell zu sehen waren. Die face-to-face Kommunikation erleichtert den direkten Austausch über Studieninhalte und es bilden sich Kontakte, die auch außerhalb der Uni zu Freundschaften werden.

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2. Günstiges Mensa-Essen

Wenn man dann bekannte Gesichter gefunden hat, bietet es sich an, zwischen den Lehrveranstaltungen für wenig Geld in der Mensa essen zu gehen. Eine Mahlzeit kostet im Schnitt um die 2 Euro, schmeckt sehr gut und sättigt nachhaltig.

3. Verstehen der Universitätsabläufe

Ich weiß noch, wie verwirrt ich war, als ich das erste Mal Präsenz hatte oder in die Bibliothek wollte. Damit ich pünktlich den Raum fand und nicht zu spät kam, fuhr ich extra früh los. Da man jetzt häufig am Campus unterwegs ist, kennt man sich inzwischen viel besser aus, wodurch man sich direkt wohler fühlt. Die Abläufe an der Uni, wie zum Beispiel die Öffnungszeiten der Mensa und Cafeten oder das Wechseln von einer Veranstaltung zur Nächsten, werden verinnerlicht und verstanden.

4. Routine

Aufgrund der hybriden oder asynchronen Online-Lehre habe ich gerne mal ausgeschlafen, wenn ich nicht zwingend um 8 Uhr vor dem Laptop sitzen musste – was meiner Alltagsroutine allerdings nicht guttat. Auch wenn es etwas lästig ist, montags morgens um 7 Uhr aufzustehen, freue ich mich am Ende des Tages, produktiv gewesen zu sein und nicht den ganzen Tag verschwendet zu haben.

5. Weniger Prokrastination

In den Seminar- oder Vorlesungsräumen der Uni haben Studierende keine Ablenkung, wie sie es möglicherweise Zuhause haben. Die Work-Life-Balance wird wieder ins Gleichgewicht gebracht, da Arbeitsplatz und Schlafzimmer getrennt sind. Durch das hybride Lehren mancher Veranstaltungen verfiel ich schnell der Prokrastination und Demotivation und tat mich mit Prüfungen und Abgaben schwer. Ich nutze gerne die Pausen zwischen Kursen, um mich in die Bib zu setzen, weil dort die Lernatmosphäre besser ist als in der Wohnung.

6. Bessere Vermittlung der Inhalte

Dozierende haben sichtlich mehr Motivation, in Präsenz zu lehren. Interaktive und persönliche Veranstaltungen vermitteln die Studieninhalte wesentlich besser als das Hochladen einer PowerPoint-Präsentation. Auch die Kommunikation mit Lehrenden ist leichter und intensiver, da man mit Problemen direkt nach Veranstaltungen zu ihnen gehen kann und Hilfe bekommt.

7. Exkursionen

Die Inhalte werden unter anderem durch Exkursionen besser vermittelt, welche nun stattfinden können. Vor allem in Studiengängen, die sonst sehr theoretisch orientiert sind, stellt eine Exkursion eine lehrreiche Erfahrung dar. Daraus resultiert außerdem wieder der intensivierte Kontakt mit Kommiliton:innen.

8. Präsenz-Prüfungen

Auch wenn mir die Online-Prüfungen aufgrund meiner Prokrastination zugutekamen, finde ich es besser, die zukünftigen Prüfungen in Präsenz zu absolvieren. Dadurch ist man gezwungen, die Inhalte auswendig zu lernen und das Wissen ohne Hilfsmittel darzulegen. Ich bin im 4. Semester und habe noch nie eine Prüfung in der Universität geschrieben, was nicht die Norm ist.

9. Campus-Wiese

Vor allem im jetzigen Sommersemester wird dem Campus endlich wieder Leben eingehaucht. Zwischen den Vorlesungen genieße ich gerne zusammen mit Freund:innen und Kommiliton:innen die Sonne auf der Campus-Wiese und gönne mir eine Pause oder bereite mich auf die nächste Lehrveranstaltung vor.

10. Sommerfest

In diesem Sommer findet am Essener Campus das Sommerfest statt. Dadurch werden die Studierenden mehr zusammengeschweißt und man lernt das Campusleben kennen. Es wird kulturelle Vielfalt vermittelt und verschiedene Stände von Fakultäten, Vereinen oder Austauschstudierenden und musikalische Unterhaltung geben.

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